Gerald Thomaschütz

Grades/Kärnten  1953

Die Malerei von Gerald Thomaschütz bewegt sich zwischen Realität und Absurdität. In seinen Arbeiten setzt er sich unter anderem mit gesellschaftlichen Rollenbildern und Strukturen sowie mit Themen wie Isolation und Vereinzelung auseinander.

Im Zentrum seiner Bilder stehen häufig Figuren aus dem Alltag – Männer in Anzügen, Würdenträger oder archetypische Rollenbilder –, die in irritierende, beinahe theatralische Situationen versetzt werden. Durch die Reduktion von Raum, Mimik und Gestik entsteht eine eindringliche Bildsprache, in der jede Haltung Bedeutung erhält. Subtiler Humor und feine Ironie verleihen den Werken zusätzliche Spannung und eröffnen Raum für eigene Deutungen.

Gerald Thomaschütz präsentierte seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem in Klagenfurt, Wien, Bologna sowie in Deutschland und Frankreich.  Aktuell arbeitet der Künstler an einer neuen Serie großformatiger „Museumsbilder“, die 2027 erstmals in der Alpen-Adria-Galerie in Klagenfurt präsentiert werden soll.

Thomaschütz’ Arbeiten zeichnen sich durch eine eigenständige und prägnante Bildsprache sowie eine hohe künstlerische Qualität aus

Gerald Thomaschütz
Wahre Größe (3 am Podest), 2010
Öl auf Leinwand
80 x 120 cm
  
signiert, datiert und tituliert rückseitig

Die rote Karte, 2004, 80 x 60, Gerald Thomaschütz

Gerald Thomaschütz
Die rote Karte, 2004
Öl auf Leinwand 
80 x 60 cm
signiert, datiert und tituliert rückseitig