Arik Brauer

Wien 1929 – 2021 Wien

Arik Brauer war ein bedeutender österreichischer Maler, Grafiker, Bühnenbildner, Sänger und Dichter. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der Wiener Schule und des Phantastischen Realismus.

Von 1985 bis 1997 war er Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er selbst studierte ebenfalls an dieser Universität bei Robin Christian Andersen, Josef Dobrowsky, Herbert Boeckl und Albert Paris Gütersloh.

Gemeinsam mit Ernst Fuchs, Anton Lehmden, Wolfgang Hutter und Rudolf Hausner gründete er die Künstlervereinigung die „Wiener Schule des phantastischen Realismus“. Diese orientierte sich an der Technik der Alten Meister und entwickelte eine gegenständliche, figurative Kunst.

Zudem studierte er von 1947 bis 1951 Gesang in Wien. Als Sänger und Tänzer unternahm er viele auch längere Reisen.

Paris

1957 übersiedelte er mit seiner Frau Naomi Dahabani nach Paris. Das Ehepaar war auch gleichzeitig Gesangsduo. In Pariser Galerien feierte der Künstler zudem viele Ausstellungserfolge.

Ab 1964 verbrachte die Familie die Sommermonate in einem israelisches Künstlerdorf, namens „Ein Hod“. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme für internationale Theater- und Opernhäuser.  

Wiener Dialekt

1965 verbrachte er seine Zeit wieder in Wien. Auch dort wurde er mit seiner Musik im Wiener Dialekt und mit seiner Kunst schnell sehr bekannt und erfolgreich. Er hatte u.a. Ausstellungen in Österreich, Deutschland, England, Frankreich, Nowegen, Italien und den USA.

Auszeichnungen

1979 wurde Arik Brauer der Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst und 2002 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen. 2011 ehrte man ihn mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. 2015 erhielt er für sein Lebenswerk den Amadeus Austrian Music Award.