Franz Xaver weidinger
Ried im Innkreis 1890 – 1972 Wien
Franz Xaver Weidinger machte eine Lehre als Anstreicher und Zeichner. Er besuchte die Staatsgewerbeschule in Salzburg. Er studierte an der Kunstakademie in Dresden (1911-1916) bei Richard Müller und Osmar Schindler. Nach dem Kriegsdienst war er als Zeichenlehrer in Linz (1917-1918) beschäftigt. Nach seinem Studium an der Wiener Kunstakademie (1919-1921) war er als freischaffender Maler in Linz tätig (1925-1939). 1939 übersiedelte er nach Bad Ischl. Im Jahr 1950 wurde ihm der Professorentitel verliehen.
Meister
des Aquarells, der Ölmalerei und der Druckgrafik. Er hatte eine Vorliebe für Portraits, Stillleben und Landschaften und wurde aufgrund seiner Fähigkeiten mit dem großen Aquarellisten Rudolf von Alt verglichen. Der Künstler entwickelte jedoch seinen eigenen Stil hin zum Impressionismus, welcher einen lockeren Pinselstrich beinhaltete.
Weidinger stellte in der Wiener Secession und im Künstlerhaus Wien aus. Er war Gründungsmitglied der „Innviertler Künstlergilde“ und bekam 1925 deren Staatspreis verliehen. Ebenso erhielt er den Österreichischen Staatspreis (1926), die Goldene Medaille des Linzer Kunstvereins (1927), die Goldene Staatsmedaille, den Goldenen Lorbeer des Wiener Künstlerhauses (1960) und den Ehrenring der Stadt Bad Ischl (1971). Der Künstler verstarb 1972.
Franz Xaver Weidinger
Mädchenbildnis, 1927
55 x 45,5 cm
Öl auf Platte
signiert und datiert oben rechts; rückseitig Künstlerhausetikett 1956/26
Franz Xaver Weidinger
Blumenstrauß mit Löwenmäulchen
50 x 49,5 cm
Öl auf Holz
signiert unten