otto rudolf schatz

Wien 1900 – 1961 Wien

Otto Rudolf Schatz war ein international erfolgreicher Maler, Grafiker, Buchkünstler und Bühnenbildner. Er studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Anton von Kenner. Danach arbeitete er als freischaffender Künstler und Illustrator. 1925 wurde ihm der Große Staatspreis verliehen. Er war Mitglied des Bundes österreichischer Künstler (Kunstschau), des Hagenbundes und der Wiener Secession. Sein Frühwerk kann dem Expressionismus zugeordnet werden. Seine malerische Entwicklung führte ihn auf einen neuen Weg hin zu großformatigen Werken und zur Neuen Sachlichkeit.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Schatz  verfolgt und seine Werke als „entartete Kunst“ diffamiert. Er flüchtete mit seiner jüdischen Frau Valerie Wittal nach Brünn und später nach Prag. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er seine künstlerische Tätigkeit in Wien fort. Er machte Reisen nach Italien, Frankreich, England, in die Schweiz, auf den Balkan, nach Asien bis in die USA. Der Künstler verstarb im Jahr 1961 in Wien.