KÖSTER ALEXANDER

Bergneustadt bei Gummersbach 1864  - 1932 München

Alexander Koester wurde am 10. Februar 1864 als Sohn eines Strumpffabrikanten in Bergneustadt bei Gummersbach geboren. Er absolvierte vorerst eine Ausbildung zum Apotheker. Im Anschluss daran nahm er das Studium der Kunst an der Karlsruher Akademie auf, welches er sich mit Hilfe von Portraitaufträgen finanzierte. Auf seinen ausgedehnte Reisen, auf denen vor allem bei Wanderungen durch das Inn- und Ötztal unzählige Skizzen entstanden, die als Grundlage für zukünftige Genrebilder dienen sollten. Schon während seiner Ausbildung zum Künstler präsentierte er sich 1891 sehr erfolgreich in einer Berliner Kunstausstellung. Als freischaffender Künstler ließ er sich ab 1896 mit seiner Familie in dem Südtiroler Ort Klausen nieder, wo er das ,,Studium vor der Natur", entdeckte, welches ihn zu einer großen Schaffensproduktivität anregte. Zum wichtigsten seiner Motive wurde dabei die ,,Ente". Eine ,,Landschaft mit Enten" wurde das erste Mal 1899 in einer Berliner Ausstellung gezeigt, wofür er große Anerkennung und seinen bis heute gültigen Ruf als ,,Enten - Koester" erhielt. Bereits 1904 wurde Koester für das Gemälde ,,Enten" mit der Goldmedaille auf der Weltausstellung in St. Louis und 1905 für das Gemälde ,,Dem Ufer zu" mit der Goldmedaille II. Klasse des Bayerischen Staats durch den Prinzregenten Luitpold von Bayern ausgezeichnet. Alexander Koester verstarb am 21. Dezember 1932 in München.

KÖSTER ALEXANDER
Bergneustadt bei Gummersbach 1864 - 1932 München 
Enten am Teich
Öl auf Leinwand 54 x 80 cm
rechts unten signiert